|
Ich hatte im Genealogischen Jahrbuch 1999 einen Aufsatz über einen meiner
Vorfahren untergebracht, nämlich den getauften Juden Eckebrecht, der etwa
zwischen 1085 und 1150 in Köln lebte und es dort bis zum Bürgermeister gebracht
hat, und von dem nach rund 150 Jahren ein großer Teil des Kölner Patriziats
abstammte.
Da ein wissenschaftlicher Artikel immer so viele Fragen offenläßt, habe ich über
den gleichen Mann einen Roman geschrieben: "Der Kaufmann von Köln", in dem ich
mich bemüht habe, seine Geschichte historisch bestens recherchiert und dennoch
spannend zu beschreiben Kurzbeschreibung Sein Vater ist jüdischer Kaufmann in Köln; in Frieden und Wohlstand wächst der kleine Constantin auf. Doch seine Welt zerbricht an einem einzigen Tag: Bei dem ersten großen Pogrom im Jahre 1096 wird die Kölner Judengemeinde nahezu ausgelöscht, seine Eltern finden den Tod. Wie durch ein Wunder überlebt Constantin. Aber wie soll er sich in der Welt der Christen nun zurechtfinden? Ein Kölner Handelsherr bietet ihm eine Chance: Nachdem er auf den Namen... |
|
Kurzbeschreibung Der Kölner Kaufmann Eckebrecht hat es als getaufter Jude bis zum Bürgermeister gebracht, aber sein Enkel Constantin übertrifft ihn noch bei weitem. Der scharfsinnige, hochbegabte Handelsherr kommt als enger Freund des Erzbischofs Reinald von Dassel, Barbarossas Kanzler, in enge Beziehung zur großen Politik und erlebt aus nächster Nähe die Kämpfe zwischen Kaiser und Kirche. Als Zollmeister und Münzmeister von Köln wird er unermesslich reich, in seinem privaten Leben jedoch hat er Schwierigkeiten. Auch der zweite Band der Familiengeschichte lässt den Leser in das pralle Leben des Mittelalters eintauchen. |